Der Medienunternehmer Rupert Murdoch hat große Pläne im Internetgeschäft. Über die im vergangenen Sommer übernommene Website www.Myspace.com wolle Murdoch das kostenlose Herunterladen von Videos, eine Messaging-Software und eventuell Internettelefonie anbieten, berichtete das "Wall Street Journal" ( >>> www.wsj.com ) in seiner Online-Ausgabe.
Der Medienzar spielt nun seine Karten offiziell aus und sagt den Portalen wie Yahoo! ( >>> www.yahoo.com ) und MSN ( >>> www.msn.com ) den Kampf an. Die Konkurrenzportale bieten schon seit längerem Instant-Messaging-Dienste und Personalisierungsfunktionen für deren Nutzern an.
Rupert Murdoch, bzw. sein Medienunternehmen News Corp. ( >>> www.newscorp.com ) hat im vergangenen Sommer Myspace.com sowie weitere "Friendship-Community-Sites" zu einem Wert von über 1,3 Milliarden Dollar erstanden. Die Zielgruppe dieser in das Unternehmenskonstrukt der News Corp. geflossenen Seiten sind hauptsächlich Jugendliche und Studenten, die untereinander Photos, Musik und Kommentare austauschen.
Der Boom in Richtung "Friendship-Community-Sites" setzt sich unaufhörlich fort; Yahoo! machte den Anfang mit der Übernahme von del.icio.us ( >>> http://del.icio.us ), einem Online-Share-System für Fotos, Favouriten, Bücher und Musik.
Alle Seiten, welche auf den Gruppen-, bzw. Community-Gedanken setzten, werden in Fachkreisen als "Web 2.0" bezeichnet. Web 2.0 betitelt eine Evolution des Internet in Richtung Friendship-Builder. Diverse Partnersuche-Portale haben diese Entwicklung mit rasantem Wachstum bestätigt.